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Waibel/Wiedemann überraschen bei 47. FD-Kuhschelle

Löther/Klawitter Zweite. Müller/Aicher auf hervorragendem dritten Rang.



Die Erstplatzierten der 47. Int. Kuhschellenregatta im Flying Dutchman: (von rechts)
Helmut Löther / Michael Klawitter (2., SCAI), die Sieger, Hubert Waibel / Bene
Wiedemann (SCAI) und Kurt Müller / Ralph Aicher (3. ,SCSts / SVW ).



Bei der 47. Int. FD-Kuhschellen-Regatta des SCAI auf dem Alpssee dominierten FD-Segler des Veranstalters. Allen voran das Team Hubert Waibel / Bene Wiedemann. Sie siegten und überraschten die Konkurrenz mit ihrem souveränen Vorsprung in der einzig gesegelten Wettfahrt bei schwierigem Westwind mittlerer Stärke. Dem Siegerteam folgten die Clubkameraden Helmut Löther / Michael Klawitter vor Kurt Müller / Ralph Aicher vom Staffel- bzw. Wörthsee. Anwesend waren 29 Boote aus Deutschland, Italien, Schweiz, Österreich und Polen. Da am Sonntag erst in letzter Stunde vor Beendigung der Startbereitschaft die erste Wettfahrt zustande kam, mussten die von weither Angesreisten leider bereits vorzeitig auf den Heimweg. Damit war ein FD-Feld über 26 Boote am Start.


(Immenstadt, 07. / 08.07.2012 (Text: F. Buhl, Bilder: Friedl / Coletta Buhl)
Die Int. Kuhschellen-Regatta der Flying Dutchman-Klasse verlief einmal ganz anders als es Segler und Veranstalter (SCAI) nach langjährigen Erfahrungen erwarten konnten. Zum einen machte der teils zu leichte (am Samstag) aber auch zu starke bis stürmische Wind (überpünktlich zum vorverlegten Auslauftermin) dem Wettfahrtleiter Ali Seltmann alle Mühe, gerade noch in letzter Stunde am Sonntag wenigstens eine Wettfahrt durchzuführen. Außergewöhnlich sind auch die Namen ganz vorne auf der Rangliste: Hubert Waibel / Bene Wiedemann. SCAI-Segler mit über zwanzigjähriger und ausgiebiger Erfahrung im FD. Nach so langer Zeit, regelmäßiger Teilnahmen, mit oft guten und immer besseren Platzierungen, hatten die beiden Immenstädter ihr übergeordnetes und innig angestrebtes Ziel jetzt endlich erreicht. Sie gewannen auf dem Großen Alpsee die 47. Int. Kuhschellen-Regatta,und das unangefochten. Die glücklichen Sieger hatten bei sehr anspruchsvollen Windbedingungen den besten Riecher für Stärke und Richtung des Windes. Ihr mutiger und selbstsicherer Kurs, abseits vom Feld, wurde bereits auf der Startkreuz mit einem außergewöhnlichen Vorsprung belohnt und sie konnten von da an dem Sieg entspannt entgegensegeln.

Die nächstliegenden Verfolger-Mannschaften, Kurt Müller / Ralph Aicher (Staffelsee / Wörthsee), Jürgen Groß / Philipp Schay (Otterstadt) und die zu den Favoriten zählenden Lokalmatadoren Helmut Löther / Michael Klawitter kämpften mit den größten Chancen um die weiteren Podestplätze. Dieser Wettkampf verlief äußerst spannend. Denn Löther / Klawitter konnten wieder einmal eindrucksvoll zeigen, wie schnell und taktisch clever sie segeln können. Aus der fünften Position vor der letzten Vorwindstrecke gelang ihnen ein Überholpfad auf die zweite Position. Müller / Aicher durften sich schließlich mit dem hervorragenden dritten Platz zufrieden geben. Etwas enttäuschend über das Wegschnappen eines greifbar nahen Podestplatzes dürfte der vierte Platz für Groß / Schay gewesen sein.

Enttäuschung sicherlich auch bei den mehrfachen früheren Gewinnern und Verteidigern der Kuhschellen-Wandertrophäe, Hans-Peter Schwarz / Roland Kirst. Die Herrschinger landeten auf dem fünften Rang. Sie und ebenso der Großteil der Teilnehmer hätten sich natürlich noch eine zweite der insgesamt vier geplanten Wettfahrten für eine Revanche oder zur Verbesserung ihrer Position gewünscht. Aus zeitlichen Gründen war dies leider nicht mehr möglich.

Auch Waibel / Wiedemann hätten sich vielleicht noch eine weitere Wettfahrt gewünscht, denn ein Anrecht auf den Wanderpreis bleibt ihnen leider aufgrund der Bestimmungen verwehrt. Für ein Anrecht auf dem von Schwarz / Kirst neu gestifteten Wanderpreis (sie gewannen ihn im letzten Jahr endgültig) sind mindestens zwei Wettfahrten nötig. Auf dem Siegerbild hält Bene Wiedemann zwar die große Kuhschelle, die Wandertrophäe mit den eingeprägten Namen zahlreicher früherer Sieger, aber nur symbolisch für’s Photo. Und das steht den Siegern auch bei einer Wettfahrt nun unzweifelhaft zu.

Weitere FD-Segler vom SCAI in der ersten Hälfte: Stefan Waibel (Vorschoter, 6.), Thomas Illig / Dieter Holzberger (9.), Franz-Josef Schild (Vorschoter, 12.), Friedl Buhl / Adalbert Netzer (13.) und Heinrich Wiggenhauser / Philipp Kyewski (14.). Jüngster Teilnehmer war der 14jährige Cornelius Rogg (SCAI) mit Steuermann Ralf Vogel (Staffelsee).

Last but not least nochmals zurück an den Anfang der Veranstaltung, an den Freitag Abend-Seglerhock, die gemütliche Treff- und Vorrunde als Einstimmung auf das bevorstehende Sportevent. Hierzu laden bekanntlich ehemalige und aktive FD-Segler und Liebhaber dieser Klasse zur Grillparty mit Freibier ein. Ein ganz besonderes Lob verdient in diesem Zusammenhang wieder das große Engagement der Familien Löther: Rosl und Helmut sowie Andrea und Karl (der bewehrte Grillmeister), der auch für die spät Anreisenden stets noch etwas Brutzelndes zu bieten hat.
Dank gebührt auch der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, die uns wiederum mit einem leckeren Käsebuffet verwöhnte.
Ein Danke zudem an weitere Personen, die so eine Veranstaltung durch ihren ehrenamtlichen Einsatz erst möglich machen: Ali Seltmann (Wettfahrtleiter) und seinen Mithelfern, Moni Hollerweger (Regattabüro, Zieleinlauf, ….), Familie Frey (Freibierzapfer) und weitere Helfer.

Liebe FD-Segler und uns stets auch willkommene Begleitpersonen, im September gibt es bekanntlich die Sieben Schwaben-Regatta und natürlich wieder den Freitag Abend-Seglerhock. Wir freuen uns, wenn wir dazu wieder viele begrüßen dürfen. Bis bald.





 
   

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