Regattabericht – 22. Alpsee-Skiff-Weekend 2026 # 49er-Klasse
Spannender Hochleistungssport, internationale Beteiligung und enge Positionskämpfe prägte das 22. Alpsee-Skiff-Weekend 2026 am Segelclub Alpsee Immenstadt. Insgesamt elf Teams der 49er Klasse gingen auf dem Alpsee an den Start und absolvierten acht anspruchsvolle Wettfahrten.
Den Gesamtsieg sicherten sich souverän Uli Teschemacher und Daniel Wimmer. Das Duo zeigte über die gesamte Serie hinweg eine beeindruckende Konstanz und gewann drei der acht Wettfahrten. Mit lediglich neun Nettopunkten setzte sich das Team klar an die Spitze des Feldes.
Auf Rang zwei folgte das Schweizer Team Mischa von Rüti und Lukas Meier von Jugendsegeln Steckborn. Mit mehreren Top-3-Ergebnissen hielten sie den Druck auf die Führenden bis zuletzt hoch und beendeten die Serie mit 15 Nettopunkten.
Den dritten Platz belegten Livia Naef und Beni Wieland. Das Team vom Yachtclub Arbon überzeugte insbesondere mit einem Laufsieg in Rennen fünf sowie konstant starken Platzierungen. Ein OCS in der letzten Wettfahrt verhinderte jedoch eine noch bessere Gesamtplatzierung.
Auch dahinter blieb das Feld eng zusammen. Alexander Huber und Thomas Kiesling vom ausrichtenden Verein (SCAI) segelten mit mehreren Top-5-Platzierungen auf Rang vier, während Tamara Baumann und Mickey Martin trotz eines OCS-Ergebnisses einen starken fünften Platz behaupteten.
Das 22. Alpsee-Skiff-Weekend bestätigte damit erneut seinen Ruf als hochklassige Regattaveranstaltung im internationalen Skiff-Kalender. Die schnellen 49er und Musto Skiff sorgten für spektakuläre Rennen und begeisterten Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen.
Regattabericht – 22. Alpsee-Skiff-Weekend 2026 # Musto Skiff
Beim 22. Alpsee-Skiff-Weekend trafen sich am vergangenen Wochenende insgesamt 17 Musto-Skiff-Teams zu einer anspruchsvollen Regattaserie auf dem Alpsee. Bei wechselnden Bedingungen konnten acht Wettfahrten gesegelt werden, wobei nach Low-Point-System mit maximal drei Streichergebnissen gewertet wurde.
Von Beginn an dominierte Bernd Jahn von der Segler-Gemeinschaft Utting das Feld. Mit vier Laufsiegen in Folge und konstanten Topplatzierungen setzte er sich souverän durch und gewann die Gesamtwertung mit nur acht Nettopunkten. Besonders beeindruckend war seine Konstanz über alle Wettfahrten hinweg.
Den zweiten Platz belegte Karsten Groth. Mit mehreren zweiten und dritten Plätzen blieb er Jahn stets auf den Fersen, musste sich am Ende jedoch mit zwölf Nettopunkten geschlagen geben.
Auf Rang drei segelte Susanne Sailer vom Segelclub Walchensee. Nach einem starken Auftakt mit den Platzierungen drei, zwei und fünf behauptete sie sich trotz eines schwächeren fünften Rennens erfolgreich auf dem Podium.
Für spannende Positionskämpfe im Mittelfeld sorgten unter anderem Greta Müller vom Bernauer Segel-Club sowie Björn Janssen vom Dreieich Segelclub Langen, die sich bis zur letzten Wettfahrt ein enges Duell um Platz vier lieferten.
Der Vorjahressieger Alexander Greil musste sich dieses Jahr mit dem Achten Platz zufrieden geben da er die ersten Vier Wettfahrten krankheitsbedingt nicht mitsegeln konnte. Bei den vier Wettfahrten an denen er teilgenommen hat gingen drei Siege hervor. Der letzte sogar mit angebrochenem Mastteil.
Bei den 29er waren lediglich zwei Manschaften vom SCAI dabei. Sie nutzten die Regatta für ein intensives Training unter Wettfahrtbedingungen. Text: Lars Evdokiyos, Bilder: A. Stork/P. Kyewski







