10. Alpsee-Skiff-Weekend – 2012

Sieger nach 8 Wettfahrten: Kilian Holzapfel/Felix Meggendorfer (49er), Sandra Giovanoli/Sarah von Werdt (29er), Frithjof Schwerdt (Musto Skiff)

Mit 13 Punkten Vorsprung sicherte sich Frithjof Schwerdt (Potsdamer Yachtclub) im Musto-Skiff den Sieg. Noch im Jahr 2009 hatte sich Schwerdt auf dem Großen Alpsee bei der deutschen Meisterschaft der olympischen Laser-Klasse Bronze erkämpft, zwischenzeitlich aber den Bootstyp gewechselt. Zweiter wurde bei den Musto-Skiffs Nicolaus Duchoud (Schweiz) und Moritz Zieher (Österreich).

Mit fünf Punkten Vorsprung siegten im 29er die Schweizer Sandra Giovanoli/Sarah von Werdt vor Tamara Huber/Veronika Haible (Segelclub Inning/Diessner Segelclub). Auf Rang 3 platzierten sich Fabian und Laura Schreiner (Bühler Segelfreunde/SCAI).

Denkbar knapp ging es bei den 49ern aus: Kilian Holzapfel und Felix Meggendorfer (Seebrucker Regattaverein) erreichten Platz 1, nur einen Punkt vor Philipp und Tilo Kramer (Segelverein Oberland Seeshaupt). Dritte wurden Ludwig Braun/Andreas Lachenschmid (Seglergemeinschaft Utting)/Augsburger Segelclub). SCAI-Vorschoter Thomas Kiesling erzielte mit Steuermann Uli Teschemacher (Dießen) Rang 7.

Spannende Rennen lieferten sich 47 Boote der Skiff-Klassen 49er, 29er und Musto-Skiff an drei Regattatagen auf dem Großen Alpsee. Die 75 Segler hatten mit ihren Ein- und Zweihand-Booten zumeist Wettfahrten bei vier bis fünf Beaufort Windstärke zu meistern. Dazu kamen drei Leichtwind-Wettfahrten mit zwei bis drei Beaufort.

Die Erstplatzierten im 49er (von links): Philipp und Tilo Kramer (2.), Felix Meggendorfer und Kilian Holzapfel (1.) sowie Andreas Lachenschmid und Ludwig Braun (3.).

Die Erstplatzierten im Musto-Skiff (von links): Nicolas Duchoud (2.), Frithjof Schwerdt (1.) und Moritz Zieher (3.).

Das Rahmenprogramm sah zum einen SCAI-Regattafeeling as usual vor: Segleressen und Lagerfeuer, Musik sowie viel Spaß mit Kicker und Slackline. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Skiff-Weekends drehte der SCAI zudem auch kräftig am Glücksrad.

Die Erstplatzierten im 29er (von links): Veronika Haible und Tamara Huber (2.), Sandra Giovanoli und Sarah von Werdt (1.) sowie Laura und Fabian Schreiner (3.).

Am Rande: Die höherrangige Konkurrenzveranstaltung der 29er vor Kiel zum gleichen Termin schaffte nur sechs Wettfahrten schaffte und erwies sich damit nicht zum ersten Mal als weniger windreiches Revier.

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